Bauanleitung ...

Auf fast allen Mainboards ist ein Infrarot-Anschluß vorhanden. Im Regelfall paßt auf diesem Anschluß ein 5-pol. Pfostenstecker.
Die Pinbelegung ist dabei wie folgt: 1=Vcc, 2=NC, 3=Ir-RxD, 4=Gnd, 5=Ir-TxD. Die Pinbelgung kann bei einigen Boards auch mal anders sein, auf der Boardseite ist dies teilweise vermerkt, des Weiteren hilft meist auch ein Blick in die Mainboardanleitung.

Für die Standardausführung des Infrarotports reicht eigentlich die im folgenden gezeigte Schaltung aus TFDS4500 und einem 15-Ohm-Widerstand aus. Auf vielen Boards ist der Ir-Port in dieser Variante lauffähig. Die Schaltung ist sehr einfach, denn es müssen lediglich die Pins des Ir-Anschlusses des Mainboards mit denen des TFDS4500 verbunden werden.

[Zeichnung Ir-Port - Grundschaltung]

Pin 5 (S.c.) des TFDS4500 ist ein s.g. "Sensitive-Control-Pin", welcher die Erhöhung der Eingangsempfindlichkeit der Schaltung ermöglicht. Da dies jedoch die Störanfälligkeit der Schaltung extrem erhöht ist es ratsam, diesen Pin auf Masse (Gnd) zu legen.

Sollte es Probleme bei der Datenübertragung geben, ist meist eine instabile bzw. nicht genügend belastbare Versorgungsspannung schuld, welche z.B. durch lange Leitungswege oder schlechte Netzteile verursacht werden kann. In diesem Fall empfehle ich, zwischen "Vcc" und "Gnd" einen Pufferkondensator einzubauen. Dieser ist in der nachfolgenden Schaltung rot gekennzeichnet.

Sollte die Datenübertragung noch immer nicht zufriedenstellend funktionieren, ist es ratsam, eine RC-Kombination zur Spannungsglättung einzubauen, welche in der nachfolgenden Schaltung gelb gekennzeichnet ist.

[Zeichnung Ir-Port - Komplettschaltung]

Die in obiger Schaltung grün markierte LED mit zugehörigem Vorwiderstand ist optional und dient als Sendekontrolle. Die LED blinkt immer dann, wenn der Ir-Port sendet.